Linux
Webdesing
Unicode – eine kurze (leicht historische) Einführung
Aktualisiert: 26.10.2010
Fehlerhaften Code und defekte Links aufspüren
Aktualisiert: 26. April 2009
Defekte Links mit «linklint» und «webchecker» aufspüren
Webseiten-Entwickler müssen ihre Seiten ab und zu nach gebrochenen Links untersuchen. Auch für Linux gibt es inzwischen einige Tools, welche diese Lücke füllen, doch reicht in Sachen Funktionalität und Information leider noch keines an das Windows-Tool Xenu’s Link Sleuth heran. Auf der Kommandozeile sind zwei Programme besonders hervorzuheben: das in PERL geschriebene «linklint» und «webcheck».
Um eine schnelle Übersicht defekter Links innerhalb einer Website zu erhalten, eignet sich «linklint». Es ist auch möglich, einen umfassenden Report in HTML zu generieren – allerdings ist dieser sehr unübersichtlich und zur Fehlerbehebung nicht geeignet.
linklint -http -host www.barmasse.org /@ linklint -http -host www.barmasse.org -doc Report /@
Der erste Befehl überprüft mittels HTTP-Anfagen (-http) auf dem Host (-host) nicht nur die Hauptseite (/) sondern alle Unterseiten (/@) nach fehlerhaften Links. Der zweite Befehl macht dasselbe, schreibt jedoch einen sehr ausfühlichen HTML-Bericht in den Ordner «Report» (-doc Report). Ist der Ordner nicht vorhanden, wird er automatisch angelegt.
Das zweite Programm ist «webcheck», welches einiges langsamer ist als «linklint», dafür aber einen sehr übersichtlichen HTML-Bericht erstellt, mit dem sich die Fehler im Code schnell finden und korrigieren lassen.
webcheck -b http://www.barmasse.org webcheck -r 1 http://www.barmasse.org -f -o Webcheck
Der erste Befehl beschränkt sich auf die Kontrolle der internen Links (-b) auf der Website und schreibt einen HTML-Bericht ins aktuelle Verzeichnis. Der zweite Aufruf überprüft auch externe Links bis zu einer Tiefe von 1 – also nur gerade, ob ein Link, der von der Webseite nach aussen zeigt, überhaupt existiert – und und schreibt einen HTML-Bericht in den Ordner «Webcheck». Existiert dieser Ordner bereits, werden darin befindliche Dateien ohne Rückfrage überschrieben (-f). Existiert der Ordner noch nicht, wird er automatisch angelegt.
Defekte Links mit dem GUI «gURLChecker» aufspüren
Neben den beiden oben erwähnten Kommandozeilen-Tools gibt es auch einen schnellen Link-Prüfer mit grafischer Oberfläche: gURLChecker. Ein grosser Vorteil diese Programmes ist, dass man im unteren Fenster nicht nur eine klare Zusammenstellung vorhandener Fehler hat sondern auch genau sieht, auf welcher Seite sich der defekte Link befindet. Hinzu kommt, dass man sich über das Menü Ansicht -> Status -> Unverfügbare Links nur defekte Links anzeigen lassen kann. Über Bearbeiten -> Einstellungen -> W3C kann noch zusätzlich die HTML- und CSS-Syntaxprüfung aktiviert werden. Allfällige Fehler können man sich mit einem Rechtsklick auf die Datei in der Prüfliste und «W3C validation» angezeigen lassen.

