Linux
Kommandozeile
VPNC – einen Cisco-kompatiblen VPN-Tunnel aufbauen
Aktualisiert: 05. 10. 2007
Einleitung
Universitäten und andere Institutuionen bieten heute über VPN (Virtual Private Network) Zugriff auf interne Dienste und Datenbanken an. So z. B. auch an der Universität Basel, wo man als eingeschriebener Student durch Angabe seiner Mailadresse und seines Passwortes Zugiff auf die teuer lizenzierten Datenbanken der Univesitätsbibliothek bekommt. Dummerweise benutzt das Rechenzentrum dazu keine offenen Standards, sondern eine Software der Firma CISCO und eine kompliziert erklärte Möglichkeit, wie man diese Software auch unter Linux installiert. Dies ist jedoch vollkommen unnötig, weil mit «vpnc» ein offener, CISCO-kompatibler Dienst existiert, der mit zwei Handgriffen läuft.
Installation
Die Installation erfolgt unter Debain (also auch unter Ubuntu) ganz einfach per «apt-get install vpnc». Da die eigentliche Konfigurationsdatei /etc/vpnc/default aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich ist, muss mit «sudo touch /etc/vpnc.conf» eine eigene Konfigurationsdatei erstellt und mit folgenden Angaben ergänzt werden:
IPSec gateway vpn.mobile.unibas.ch IPSec ID UniBasel-Intern IPSec obfuscated secret B82FD7FF53F21B38104EE3BD0A4474BB6A907524EE8D2D6848512BDD966911506C572EC571C246C960094BC42BE80ED9695A7BB121E96166 Xauth username vorname.nachname@unibas.ch Xauth password xxx
Die letzten beiden Einträge müssen Sie natürlich mit ihrer eigenen Unibas-Mailadresse und ihrem persönlichen Unibas-Passwort ergänzen. Danach genügt der Aufruf von «sudo vpnc» auf der Kommandozeile (Root-Rechte sind nötig!) und der VPN-Tunnel zur Universität Basel steht.

